Die DMEA ist Europas führende Fachmesse für digitale Gesundheit. Aussteller zeigen hier Software, Infrastruktur und Anwendungen für Kliniken, Arztpraxen, Pflegeeinrichtungen und Kostenträger. Ab 2027 findet die Veranstaltung an einem neuen Ort statt: Sie wechselt von Berlin nach München. Ein Messestand für die DMEA muss deshalb nicht nur inhaltlich überzeugen, sondern auch zu den Rahmenbedingungen des Münchner Messegeländes passen. Genau hier setzen die Fragen an, die Aussteller vor der Planung klären sollten.

Dieser Ratgeber fasst sachlich zusammen, was für einen gelungenen Auftritt wichtig ist: von den Besonderheiten des Geländes über die Anforderungen an einen Messestand DMEA bis zur Wahl der passenden Standform. Er richtet sich an Marketing- und Vertriebsverantwortliche aus dem Digital-Health-Umfeld, die ihren ersten oder nächsten Auftritt in München vorbereiten und dabei auf Termin- und Ausführungssicherheit angewiesen sind.

Die DMEA: Europas Leitmesse für digitale Gesundheit

Die Abkürzung DMEA steht für Digital Medical Expertise & Applications. Veranstalter ist der Bundesverband Gesundheits-IT (bvitg). Thematisch geht es um die Digitalisierung des Gesundheitswesens, also um Krankenhaus-IT, Telemedizin, Dateninfrastruktur, den sektorenübergreifenden Austausch von Gesundheitsdaten und zunehmend um künstliche Intelligenz in der Medizin. Die Messe verbindet eine klassische Ausstellung mit einem umfangreichen Kongress, in dem in zahlreichen Sessions Vorträge, Panels und Masterclasses stattfinden. Für Aussteller bedeutet das ein fachlich vorgebildetes Publikum aus Ärzteschaft, IT-Leitung, Verwaltung und Politik.

Die DMEA findet jährlich statt. Von 2019 bis 2026 war Berlin der Austragungsort. Ab 2027 zieht die Messe nach München um. Der Veranstalter nennt für die Ausgabe 2027 den Zeitraum 13. bis 15. April am Trade Fair Center der Messe München. Den verbindlichen Termin und alle Details veröffentlicht der Veranstalter auf den offiziellen Kanälen, etwa auf der offiziellen DMEA-Seite. Wer frühzeitig plant, sichert sich eine gute Standposition und genügend Vorlauf für die nötigen Genehmigungen.

Das Messegelände München im Überblick

Das Messegelände München liegt im Osten der Stadt, im Stadtteil Trudering-Riem, auf dem Areal des früheren Flughafens München-Riem. Es umfasst 18 Hallen mit rund 200.000 Quadratmetern Hallenfläche sowie ausgedehnte Freiflächen von mehreren Hunderttausend Quadratmetern. Die großen Hallen der Riegel A und B haben jeweils eine Grundfläche von etwa 171 mal 72 Metern, sodass sich auch großflächige Auftritte gut umsetzen lassen.

Die Anreise ist gut erschlossen. Im Norden verläuft die Autobahn A94, an die das Gelände mit zwei Auffahrten direkt angebunden ist. Für Fachbesucher bestehen mit den U-Bahn-Stationen Messestadt West und Messestadt Ost kurze Wege zu den Eingängen. Der Flughafen München ist ebenfalls in überschaubarer Zeit erreichbar, was gerade für die internationalen Gäste der Digital-Health-Branche relevant ist.

Für Aufbau, Anlieferung und Abbau gelten feste Zeitfenster und Verkehrsregelungen des Veranstalters. Material wird über die Hallentore und ausgewiesene Logistikzonen angeliefert. Die genauen Abläufe, die zulässigen Boden- und Deckenlasten sowie die erlaubten Bauhöhen regeln die Technischen Richtlinien der Messe München. Diese Richtlinien sind für jeden Stand verbindlich und sollten früh in die Planung einfließen.

Standanforderungen für Digital Health

Ein Auftritt im Bereich Digital Health lebt davon, abstrakte Software erlebbar zu machen. Im Mittelpunkt stehen deshalb meist Demo-Stationen, an denen Besucher Anwendungen selbst ausprobieren oder vorgeführt bekommen. Damit das reibungslos funktioniert, sind einige Punkte früh zu bedenken:

  • Stabile Datenanbindung über einen festen Netzwerkanschluss, da das offene WLAN auf Messen oft überlastet ist.
  • Ausreichend Bildschirme und Präsentationsflächen für die Software-Vorführung, blendfrei positioniert.
  • Genügend Strom und Anschlüsse für Rechner, Displays und Ladepunkte.
  • Ruhige Zonen für vertrauliche Gespräche über sensible Themen wie Patientendaten.

Die Anmutung eines Standes in diesem Umfeld sollte seriös und ruhig sein. Klare Formen, gute Beleuchtung und eine aufgeräumte Materialsprache wirken glaubwürdiger als grelle Effekte. Weil es häufig um Datenschutz und sensible Gesundheitsdaten geht, spielt Diskretion eine große Rolle. Sichtschutz und eine durchdachte Wegeführung sorgen dafür, dass Gespräche nicht von der Laufkundschaft mitgehört werden.

Beratungs- und Meetingzonen

Auf der DMEA werden viele Geschäfte nicht am Tresen, sondern im Gespräch angebahnt. Deshalb lohnt es sich, ausreichend Fläche für Beratungs- und Meetingzonen einzuplanen. Je nach Standgröße reichen die Möglichkeiten von einer offenen Lounge mit Sitzgelegenheiten bis zu abgetrennten, akustisch wirksamen Besprechungsräumen. Für vertrauliche Termine mit Kliniken oder Kostenträgern ist ein geschlossener Raum oft die bessere Wahl.

Bei der Planung dieser Zonen zählt das Verhältnis von offener Präsentation und geschützter Gesprächsatmosphäre. Eine gute Zonierung trennt den lauten, offenen Bereich für die erste Ansprache klar vom ruhigen Bereich für Termine. Sitzhöhen, Tischgrößen und Beleuchtung sollten zur Länge der Gespräche passen. Wer viele fest vereinbarte Termine erwartet, plant die Zahl der Besprechungsplätze eher großzügig, damit Interessenten nicht warten müssen.

Technische Richtlinien und Fristen

Für jeden Messestand gelten die Technischen Richtlinien der zuständigen Messegesellschaft, in diesem Fall der Messe München. Sie regeln unter anderem Bauhöhen, Rettungswege, Brandschutz und die Abnahme des Standes. In der Regel ist eine Standbaugenehmigung erforderlich, für die bemaßte Standpläne mit Grund- und Aufriss eingereicht werden. Bei Sonderkonstruktionen wie Überbauungen oder Podesten kann zusätzlich ein Statiknachweis verlangt werden.

Beim Brandschutz sind Standbaumaterialien üblicherweise mindestens schwer entflammbar, also der Klasse B1 zuzuordnen. Zu Nachbarständen sind je nach Lage Sichtblenden vorgeschrieben. Wichtig ist der zeitliche Vorlauf, denn Genehmigungen und Nachweise müssen mehrere Wochen vor Aufbaubeginn vorliegen. Die genauen Fristen und Werte unterscheiden sich je nach Messe und Jahr, weshalb hier immer die aktuell gültigen Technischen Richtlinien der Messe München maßgeblich sind. Ein erfahrener Messebauer übernimmt die Einreichung und behält die Termine im Blick.

Messebauer für den Messestand DMEA

Die Trendsetzerei GmbH plant und baut Messestände als Full-Service-Anbieter, von der Beratung über die 3D-Visualisierung und die Produktion in der eigenen Werkstatt bis zu Logistik, Aufbau und Lagerung. Für einen Auftritt auf der DMEA lässt sich der gesamte Weg von einem Team abbilden, sodass Aussteller einen festen Ansprechpartner haben. Einen Überblick über die einzelnen Leistungen finden Sie auf der Seite zu den Messebau-Leistungen.

Ehrlich gesagt liegt der Sitz des Unternehmens nicht in München, sondern in Offenbach am Main in der Rhein-Main-Region. Die Trendsetzerei ist jedoch bundesweit tätig und verfügt über einen eigenen Fuhrpark, mit dem Material und Aufbauteam auch das rund 400 Kilometer entfernte Messegelände in München erreichen. Die Anfahrt und die Logistik werden entsprechend eingeplant, damit der Aufbau innerhalb der vorgegebenen Zeitfenster abgeschlossen ist.

Standgröße und Standform wählen

Die passende Standform hängt von Fläche, Budget und Zielen ab. Beim Reihenstand ist nur die Vorderseite offen, das ist die günstigste und häufigste Variante. Der Eckstand liegt an einem Gang-Eck und ist von zwei Seiten zugänglich, was mehr Sichtbarkeit bringt. Der Kopfstand öffnet sich zu drei Seiten, der Inselstand steht frei und ist von allen vier Seiten erreichbar. Inselstände bieten den meisten Gestaltungsspielraum, verlangen aber mehr Fläche und Planung. Welche Form zu Ihrem Auftritt passt, zeigt der Überblick der Messestand-Typen.

Neben der Form ist die innere Zonierung entscheidend. Auf einem Digital-Health-Stand sollten der offene Demo-Bereich, die Beratungszone und der Lager- oder Rückzugsraum sinnvoll aufeinander abgestimmt sein. Planen Sie lieber etwas mehr Fläche für Gespräche ein, statt jeden Quadratmeter mit Exponaten zu füllen. Eine frühe Skizze hilft, Standform und Zonierung gemeinsam zu denken.

Fazit

Die DMEA wechselt 2027 nach München und bleibt der zentrale Branchentreff für digitale Gesundheit. Ein überzeugender Auftritt verbindet erlebbare Demo-Stationen mit ruhigen Beratungszonen, einer seriösen Anmutung und dem nötigen Schutz für vertrauliche Gespräche. Wer die Besonderheiten des Münchner Messegeländes und die Technischen Richtlinien früh berücksichtigt, vermeidet Zeitdruck bei Genehmigungen und beim Aufbau.

Wenn Sie einen Messestand für die DMEA in München planen, unterstützt die Trendsetzerei von der ersten Idee bis zum Abbau. Nehmen Sie über das Kontaktformular Verbindung auf oder erreichen Sie das Team telefonisch unter 069 201 65 001 sowie per E-Mail an info@dietrendsetzerei.de.